Die Elsterbrücke in der Gemeinde Weischlitz
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Die Entwicklung der Kirche

 
Kirche von Kloschwitz
13. Jahrhundert: Von den Deutschordens-Rittern aus Plauen wurde in Kloschwitz eine Kirche errichtet. Hier hielt zunächst ein Ordenspriester aus Plauen den Gottesdienst.
1403: Der Herr von Klöschelb forderte und erhielt für Kloschwitz einen ständigen Pfarrer. Vermutlich wurde daraufhin das erste Pfarrhaus in Kloschwitz gebaut. Als Erinnerung an die damaligen Verhältnisse hatte Kloschwitz bis zum ersten Weltkrieg an das "Deutsche Haus" (Ordenshaus), bzw. an die Superintendentur in Plauen mit wenigen Pfennigen den in Geld umgewandelten sogenannten "rauhen Zehnten" zu entrichten.
1527 - 29: Luthers Visitatoren waren auch in Kloschwitz gewesen und ordneten die Kirchenverhältnisse neu.
1582: Aus dem "Verzeichnis der Gebrechen, die Pfarr Kloschwitz anlangende" geht hervor, daß Kloschwitz eine selbständige Pfarrkirche war und viele Leute aus Straßberg, Kobitzschwalde und Kröstau in die Kloschwitzer Kirche kamen, weil sie nur aller 2 Wochen in Straßberg Gottesdienst hatten.
Der damalige Pfarrer beklagt sich darüber, dass er oft "allein singen und das Amt mit Predigt und Sacramentereichen allein verricheten muss, da er Hirt, der mein Schulmeister sein soll, mit dem Gemeindevieh zu Felde ist." "Zum anderen nimmt man zu Hirten auch untaugliche Hofknecht`, so kein Vorleg haben, die Kirchen zu verwalten."
1612: Durch den großen Brand wurde die Kirche "in Schutt und Asche gelegt".
1614 - 18: Wiederaufbau der Kirche (ohne Turm)
1688: Die Kirche bekommt ihren Dachreiterturm laut einer im Turmknopf eingelöteten Urkunde. Die kleine Glocke trug den Namen ihres Spenders: Hans Joachim von Reibold
1689: Stiftung eines Kruzifixes von Anna Sabina Trögelin
1838: Generalreparatur, bei der das Dach mit Schiefer eingedeckt wurde.
Eine Orgel wird eingebaut.
1898: Ausmalen des Innenraumes, Vergolden des Stucks
1965: größere Dachreparatur
1967: Ausmalen des Innenraumes
23.07.1998: Kirchturmspitze wird vom Turm gehoben und zur Anfertigung einer Kopie in die Zimmerei Schubert gebracht. Zuvor wurde der Turmknopf geöffnet: Münzen aus dem Jahre 1927, Kalenderblätter vom 29. und 30. 03.1927, verschlissene unleserliche Dokumente und ältere Münzen waren enthalten. Das Uhrwerk wurde ausgebaut und zur Reparatur gebracht.
November 1999: Turmspitze wird aufgesetzt
08.01.1999: Glockenguss in der Gießerei Bachert in Heilbronn. Inschrift "Ehre sei Gott in der Höh"
04.04.1999: Ostersonntag wird die neue Glocke geweiht und erklingt zum ersten Mal
Neues automatisches Uhrwerk ist installiert, Ziffernblätter nach altem Original angefertigt.
Ehemaliger Kröstauer Lothar Wolf schenkt der Kirche eine Reproduktion des Rembrandt-Gemäldes "Flucht Maria und Josefs mit ihrem Neugeborenen nach Ägypten".
1999 - 2009: umfangreiche Sanierung von Dachstuhl und Dach, Fenster und Außentüren, historischen Torbogen, Außenputz und Innenraum
 
 
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